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Philippinen II Februar 2013

17. Februar 2013 Sagada

Heute habe ich mich um diesen Blog gekümmert, habe den ganzen Tag an dem Text geschrieben und versucht es so ansprechend wie möglich zu gestalten. Leider ist mein Gehirn, alles was mit Computer zu tun hat so durchlässig, dass alles was ich über das Erstellen von Blogs wusste, wieder Vergangenheit ist.

Bis zum Abend habe ich mir von meinen Mitbewohnern anhören dürfen, wie grausam es ist, bei dem Wetter und dieser Gegend „in House“ zu bleiben. … (Wertschätzung erbeten). Mich aber am Abend überreden lassen mitzukommen ins 7J Diner. Hier hatte ich vorgestern schon einmal gegessen, lecker Eintöpfe! Man schaut in die Töpfe und sagt was man will.

Beinahe hätte ich das am leckersten riechende genommen. Es roch aber irgendwie bekannt. Habe mich aus ethischen Gründen gegen eine Portion Pinikpikang manok entschieden. Weiterlesen …

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Philippinen I ab Februar 2013

13. Februar 2013 Singapore

heute geht es endlich weiter! Diesmal auf die Philippinen.

Eine Ansammlung an  Inseln auf die ich fliege, ohne einen blassen Schimmer zu haben, was mich erwartet.

Beim Check in für die Philippinen fragt das Schaltermädchen gezielt nach einem Weiterflug, möchte diesen dann auch prüfen erfuhr ich. Zum Glück habe ich liebe Freunde im Reisebüro, wo ich sofort geholfen wurde und eine Email- Reservierung für einen Flug raus aus den Philippinen innerhalb des Visa Gültigkeitszeitraumes erhielt. Es könnte beim ersten wie beim zweiten Blick als ein Flugticket durchgehen, denke ich. Dieses wollte zwar niemand sehen, doch konnte ich so selbstbewusst mein Weiterflugdatum nennen und bezeugen, dass ich nur auf Durchreise bin. Man hat mich gleich durch gewunken. Auch am Zoll am Flughafen Clark / Manila gab es nichts zu befürchten. Der Polizist fragte wie lange ich bleiben will. -Ich antwortete, dass ich am 5. März weiter fliege nach Taiwan. er muss ja nicht wissen, dass ich nicht weiß was sich ergibt auf meiner Reise…  Er bohrte anmutig in der Nase während ich passierte. Weiterlesen …

Reiseblog Südostasien Beginn Thailand 2012

Yeah lets go far east.

Hier beginnt mein Blog für Südostasien.

ein Habal Habal (übersetzt Fickende Schweine)

ein Habal Habal (wörtlich heißt das: „Fickende Schweine“)

Es werden Vulkane bestiegen, mit gefährlichen Drachen gekämpft, mit riesigen Haien geschnorchelt. Fuß gespalten, Fleischwunden versorgt, der Äquator im Schlaf überschritten.  Es werden Wochen  im Zug und im Bus verbracht, Tausende Kilometer geflogen. Lange Strecken auf dem Schiff oder mit dem Moped bewältigt. Wild auf dem Dachgepäckträger der Busse gereist oder brav als „fickende Schweine“. Ich werde Kautschuk ernten, Mangos vom Baum klauen, die Stinkfrucht pflücken. Werde in Villas wohnen mit eigenem Pool und in schäbigen Hütten auf dem Boden schlafen. Werde fürstlich speisen. Steaks von Tieren der Tiefsee oder den Gärten. Kein-, Ein-, zwei-, vier-, sechs-, acht- und Zehn-beinige Tiere werde ich verspeisen. Salate von Kräutern, rohem Obst und Ameisenlarven werde ich lieben lernen. Menschen werde ich kennen lernen. Ob Häuptling auf seinem Tron oder Mädchen mit Lebenslänglich.  – Aber von alledem weiß ich jetzt noch nichts….

15. Oktober 2012. Frankfurt

Nach einem sehr spannenden Monat in Irland, ein paar sehr schönen Wochen auf Mallorca, paar Feierwochen in Berlin und zwei grandiosen Monaten in der Türkei ist heute mein Flug nach Bangkok.

Über die Mitfahrzentrale einen netten Fahrer gefunden der mich zur rechten Zeit nach Frankfurt bringt.

Am Flughafen Schalter mein erstes Problem. Kein Rückflugticket? Falsche Antwort: Nein, will ja auch übers Land reisen… Kein Flugticket bedeutet keine Erlaubnis einzureisen… Ich so- Hä? Sie so- kein Witz. Es scheint da in vielen Ländern diese Regel zu geben, dass man eine Ausreise vorweisen muss werde ich später erfahren. Ansonsten müssen die Fluggesellschaften einen auf ihre Kosten wieder zurück fliegen, daher checken die das vorher, lerne ich. Dank Smartphone und freundlicher Unterstützung aus Berlin (danke Micha) schnell einen Flug gebucht aus Thailand raus nach Malaysia.  Dieses Ticket will am Ende natürlich keiner mehr sehen und erweist sich als Unsinn.  Am Flughafen Colombo habe ich einen mittel langen Aufenthalt.  Ärgerlich, dass ich keine Woche Stopover buchen konnte. Sri Lanka ist sicher eine traumhaft schöne Insel.

Am Flughafen Bangkok Suvarnabumi haben sie die öffentlichen Busse verbannt, sehe ich. Man kommt nicht mehr mit den öffentlichen Bussen in die Stadt, muss entweder mit der Rapid Metro fahren, welche nicht nachts verkehren…  oder man nimmt das Taxi.

Bin im Rainbow Guest House direkt auf der Khaosan Road aus dem Taxi gestiegen und mich in meine kleine schmutzige Kammer verkrochen die ich mir auf Hostelworld.com gebucht habe. Dank dem Milieu das ein innenliegendes Badezimmer in einer 2,5  qm Einraumwohnung ohne Fenster erzeugt, komme ich gar nicht lange in Verlegenheit  nach dem fein duftenden Schimmelkulturen zu suchen.  Aber gut, so sind die Tropen nun mal, tröste ich mich.

Die Khaosan Road scheint sich seit der letzten 10 Jahre nicht verändert zu haben, außer, dass ich älter geworden bin. Immer noch laufen verfilzte Dreadlocks herum, es wird viel Bier getrunken, Cocktails in Eimern serviert. Die Krämer Läden bieten Kunst, Kitsch und Dekor in den Reggae Farben Grün Rot Gelb feil und werben für Käufer um Ihre T-Shirts mit Hanf rauchenden Bob Marleys los zu werden. Unheimlich viele Tattoo Shops gibt es hier. Sie scheinen gute Geschäfte zu machen, denn häufig begegnet Dir ein Arm oder Bein das wie ein Rollbraten in Klarsichtfolie verpackt ist. Schön geschmiert mit Vaseline. Und natürlich möchte ich die Massage Salons erwähnen. Wo man für 5 Euro eine Stunde durchgeknetet werden kann.

Ich liebe es auf der Straße zu essen. Suchst Dir bei den einzelnen Händlern aus, was Du willst, kämpfst mit Händen und Füßen dagegen, dass jedes Teilchen das bereits  in Plastik oder Styropor  verpackt und gewickelt ist, nicht auch noch separat in kleinen Plastiktüten landet. Am Ende sitze ich mit meinen tausend kleinen Tütchen asiatischer Köstlichkeiten, einem Eimerchen Sangsom Whisky und Cola, und einer Geköpften Kokosnuss auf einem dreckigen, kleinen Absatz an der Straße und freue mich meines Picknicks. So lässt sich alles gut beobachten. Der frittierte Insekten Verkäufer zum Beispiel und  die immer gleichen angewiderten Gesichter der zart beseelten englischen Matronen  und den rot gesichtigen Jungs die sich in der Pflicht sehen, diese Mutprobe zu meistern. Mein Liebstes sind die Fruchtshakes. Eine Kelle Zucker Sirup, ein paar Früchte und Eis durch den Mixer jagen, Mango, Ananas, Papaya, Litschi, Kokosnuss, Wassermelone, Guave, Maracuya, etc. fabelhaft.

Die Khaosan Road ist nicht groß, aber trotzdem trifft man hier Gott und die Welt. Keine 24 Stunden nach Ankunft springt mir ein heiterer Stefan vor die Linse, in Begleitung einer besäuselten  Gesellschaft lustiger Backpacker. Beim reisen bleibt man selten Allein, aber so schnell hatte ich damit nicht gerechnet.

Der Arme, hatte einen tragischen Cashew Nuss Unfall, so haben wir uns am nächsten Tag verabredet um zu meiner Zahnärztin hier in Bangkok zu gehen. Sie hatte tolle Arbeit geleistet vor einigen Jahren mit meinen Kronen, so konnte ich sie mit gutem Gewissen empfehlen. Bei der Gelegenheit gönne ich mir auch eine neue Füllung.  Da beschließe ich auch gleich meinen Stadtteil zu wechseln.

Die Khaosan Road ist zwar ganz nett, aber mehr und bessere Fressstände oder Bars und Geschäfte finden sich auf und um die  Sukhumvit road. Dazu ist dort die Metro Verbindung besser.

Sehr zu empfehlen ist das etzzz Hostel. Dort habe ich diesen armen Teufel fotografiert, scheint wohl am falschen Zeitpunkt den falschen Weg gegangen zu sein und ist wohl  in der feuchten Farbe kleben geblieben.  Das Hostel ist sehr schlicht und sauber. Hat glänzende Lack Oberflächen, kein Schnickschnack. Sauber und günstig. Die Ausgeh Meile und der Nachtmarkt sind  nicht weit weg hier, so muss ich nicht ewige Strecken laufen, um an meine gefüllte Kopffüßler Tube zu kommen oder eine leckere Schnecke zutzeln zu können. Gegenüber meines Hostels befindet sich der Lumphini Park. Ein großer sehr sauber angelegter Park mit Seen und Bäumen. Hier sehe ich auch meinen ersten Waran dieses Trips.

Morgens und abends, also jedes Mal wenn die Sonne den Horizont küsst und der Himmel sich rötet, versammeln sich hunderte Menschen und formieren sich um eine Person die ihnen Tai Chi, Pilates oder Aerobic vorturnt. Meist wird diese Übung mit Barbie Techno oder Teletubbi-House musikalisch untermalt. Die Musik tönt aus vielen kleinen Lautsprechern, die im ganzen Park verteilt sind. Es ist schön, die Menschen dabei zu beobachten.

An die Massagen hier kann man sich im Übrigen gewöhnen. Lege mich öfter auf die Matte. Für 3-5 Euro die Stunde ist das in meinem Budget, denke ich.

Es gibt solche und Solche Massagen. Die einen rupfen dich, als seist Du Unkraut auf dem Rübenacker. Die anderen berühren dich als seist Du aus Porzellan. Manch Seance verlässt Du glücklich, weil Du die Rückenschmerzen  los bist,  manche, weil Du die ständigen Heiratsangebote der Masseurin oder des Masseures  endlich entkommen bist. Im Großen und Ganzen ist es jedes Mal ein Erlebnis.

Eine Woche verbringe ich auf diese Weise, bis Michael und Tom kamen. Hole sie natürlich vom Flughafen ab. Es fährt ein Schnellzug dort hin. Die beiden scheinen schwer erschöpft und leider regnet es mal wieder wie aus Kübeln. Wir haben gerade dummer Weise den Monsun vor uns.

Da Tom zum ersten Mal in Asien ist, komme auch ich endlich dazu ein paar touristische Sehenswürdigkeiten abzuhaken.  Einen Abend gehen wir All you can eat in das MBK Center. Teuer zwar, aber so lecker! Fisch, Fleisch, Schnecken, Seegetier, Gemüse, Pilze und unbekannte Pflanzen. Haifischflossen Suppe, Vogelnest Suppe, Sushi und Obst, Nachspeisen wie Häegan Daszk oder örtliche Süßwaren Spezialitäten. Irgendwann bist du aber voll und ärgerst Dich, dass nichts mehr rein geht.

25. November 2012. Flug nach Surat Thani.

Da die Jungs nicht lange Zeit haben, verkürzt sich der Aufenthalt in Bangkok entsprechend. Es geht mit dem Flieger von Bangkok Don Mueang nach Surat Thani. Ärgerlich, dass die Schlepper am Flughafen Surat Thani die Preise so weit unter Ihrer Fuchtel haben, dass man viel zu viel für die geringe Strecke zahlen muss zum Fährhafen.

Tipp fürs nächste Mal: Leute zusammen suchen, eine Limousine mieten und sich direkt zum Pier fahren lassen. Die Limousine kostet geteilt durch die Mitreisenden meist weniger und dauert nicht so lange, dass man am Pier nicht 2-3 Stunden herum hängen muss, weil man um 2 Minuten die letzte Fähre verpasst.

Am Pier von Ko Phangahn werden wir vom Fahrer unseres Hotels abgeholt. Loyfa Hotel. Die Anlage ist ganz nett, wir haben zwei Bungalows am Hang mit jeweils eigenem sehr geräumigen Jacuzzi Pool auf der Veranda. Blick auf das Meer und die umliegende Anlage. Ziemlich privat abgeschirmt und nobel eingerichtet. Im Preis allerdings ziemlich übertrieben, weil im Service leider nicht dem Preis entsprechend.

Ich habe in Hostels und Homestays gewohnt. Manchmal für  unter 4 Euro die Nacht und es ist immer selbstverständlich, dass man Wifi inklusive hat. Je teurer die Hotels werden, desto mehr berechnen sie für das, was ich eigentlich als ein Grundrecht bezeichnen möchte. Das ist mir unerklärlich. Das Loyfa hat zwar Wifi, das ist allerdings so schwach, dass es zu nichts zu gebrauchen ist.

Wir wohnen sehr schön. Zu Fuß ist es jedoch nicht zu schaffen alle spannenden Punkte auf der Insel abzugrasen. Daher entscheiden wir uns, Mopeds zu mieten. Für 100 Baht am Tag was keine 2,50 € sind, eine prima Investition.

25.November 2012. Dieser Tag wird mein Leben ändern! Ich habe heute das Fahrrad als liebstes Fortbewegungsmittel gegen das Moped eingetaucht.

mein Moped mein Schatz

mein Moped mein Schatz

Ein zugegebenermaßen  sportlicher Rückschritt für mich. Aber dieses Gefühl von Freiheit, der Fahrtwind, die Entfernungen die plötzlich keine mehr sind… Ich brauch ein Moped! Ich liebe mein Moped. Ich will mein Moped.

Tom will unbedingt Elefanten sehen und am besten eines reiten. So fahren wir auf eine Farm in den Bergen. Ein kleines Makakken Baby an der Leine wird, während ich den Reitausflug der beiden Jungs abwarte, mein bester Freund. Ich will mir nicht für 12,50 € anschauen, wie der Elefantenführer dem Dickhäuter mit der Spitzhacke eine Stunde lang  auf den Kopf schlägt. So lange dauert das Gestapfe durch den kleine Pfad nämlich. Daher entscheide ich,  auf die Beiden zu warten. Derweil lenke ich die wartenden Elefanten mit köstlichen Bananen davon ab, zu denken,  dass sie eigentlich arme Schweine sind.

Neben Elefanten haben sie auch Kobras und eine Riesen Python mit denen Sie Schlangen Shows vorführen. Anscheinend nicht ganz so erfolgreich, denn während ich mit Makakke am albern bin, kommt der Schlangenbeschwörer mit einer Infusionskanüle im Arm gerade aus dem Krankenhaus. Hat die Kobra wohl keinen guten Tag gehabt…Naja, es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Auch Tom und Michael scheinen von dem Safari Ausflug nicht erfreut zu sein. Das lese ich aus den Gesichtern der beiden… Wenn die Spitzhacke auf den Schädel des Elefanten brettert… Das dumpfe  Geräusch…,werde ich  nie wieder vergessen, höre ich sie sagen. Eine Erfahrung also. Und hey, der Wasserfall den wir danach besuchen ist auch OK. In Tongsala auf dem Nachtmarkt haben wir großes Glück, die Shake Verkäuferin zu entdecken, die für 0,50 € einen köstlichen Shake aus frischem tropischen Obst zaubert. In 20 Variationen.

Ko Phangahn ist berühmt für ihre Full Moon Partys. Da dieses ein so großer Erfolg ist, der Mond jedoch nicht oft genug voll wird, haben sie auch Halfmoon Partys, Shiva Moon Partys und Black Moon Partys dem Mond Angebot beigefügt. Ich besuche an diesem Abend die Shiva Moon Party.

Wie läuft so etwas ab? Du fährst mit dem Moped in den Urwald, folgst einer Kette brennender Fackeln. Plötzlich bittet Dich jemand abzusteigen und dein Moped dort hin zu parken…. Nicht da hin, dort hin. Dass Du nicht 20 Meter vorher abgestiegen und Dein Moped irgendwo anders abgestellt hast, um die Parkgebühr für Dein Moped zu sparen, denkst Du. Das ist ein Wald, der ist voll mit schattigen Moped Parkplätzen….  Aber gut. Lange Zeit ärgerst Du Dich nicht. Denn Du musst ja ständig  höflich „no thank you“  sagen, während des Spießrutenlaufs durch 20 Thailändische „youwannasommesing“ Verkäufer. Und plötzlich stehst Du da! Phosphoreszierende Shivas und Ganeshas auf Leinwänden gemalt, übergroße halluzinogene Pilze aus Pappmaché. Dazwischen ein paar zuckende Körper, manche unsicher, ob sie zu den knirschenden Trance Tönen der einen oder dem der anderen Box tanzen sollen. Die, die sich nicht entscheiden können, tanzen asynchron. Im Eintritt von 7,50 € enthalten ist ein Getränk. Eine verstrahlte Dumpfbacke mischt mir ein Getränk. Ich setze mich in eine speckige Hängematte aus der ich innerhalb einer Minute flüchte, weil von Bettwanzen belagert. Nach diesem sehr schnellen Gintonic kämpfe ich mich wieder an den „Sommesing“ Verkäufern vorbei und rolle mit dem unbefriedigenden Gefühl von“ ich-glaub-ich-bin- zu- alt- für- den-scheiß“ nach Hause. Resümee  im Nachhinein:  -Nein ich bin nicht zu alt. Goa-Trance und Walgesänge und in Verbindung mit weniger als 10 Gästen (Halb so viele wie Sommesing Verkäufer) muss einem nicht gefallen.

Reiseblog Irland

18.Juni 2012

heut ist es endlich so weit, es geht ins Ausland, nicht einfach mal bei Görlitz über die Brücke nach Polen. nein richtig mit Fliegen und so.

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