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Reiseblog Irland

Juli 24, 2012

18.Juni 2012

heut ist es endlich so weit, es geht ins Ausland, nicht einfach mal bei Görlitz über die Brücke nach Polen. nein richtig mit Fliegen und so.

Michael sei Dank komme ich ganz entspannt am Flughafen Schöneberg an um meine paar Belongings einzuchecken und auf nach Dublin. Während mein Sitznachbar seine Krallen in die Griffe verkeilt und mehrere Stoßgebete flucht, habe ich mich meinen Vokabeln gewidmet. Du musst wissen, dass ich in meiner Auszeit ja auch Fleißig sein möchte. Mit Vokabel Nummer 3 in den Händen scheine ich wohl eingeschlafen zu sein. Durch den Rumms der Landung bin ich dann schließlich aufgewacht. Nachbar Schweißgebadet und mit geweiteten Pupillen, ich mit Speichelspur als Zeichen eines zufriedenen Schlafes am Reviere haben das Flugzeug, welches, das wusste mein Nachbar wahrscheinlich nicht, nie in Gefahr war, schließlich verlassen.

Silke holte mich vom Flughafen ab. Nach einem Abstecher in Newbridge sind wir in Athy angekommen. Ich bestand natürlich darauf die Handelsstätten der Eingeborenen zu besuchen um mir ein Bild über lokale Speisen und Handelswaren des täglichen Gebrauchs zu machen. – Waren bei Lidl.

19./20. Juni 2012 Jetlag hält sich in Grenzen, doch möchte ich es trotzdem ruhig angehen. So ein Fernflug muss verdaut werden.

Habe einen kleinen Spaziergang durch die Umgebung gestartet und an einer Mauer mehrere vierblättrige Kleeblätter gefunden, darunter sogar 5 Blättrige. Das zu verkaufen stehende Schloss steht unweit von Silkes Residenz, 50.000€ ist der Preis…

Zum Laufen ist die Gegend einfach zu weitläufig. Silkes Damenrad benötigt unbedingt Luft, dann kann ich es nutzen. Dank dem freundlichen Nachbarn war das Tagesproblem schnell beseitigt, bin dann 21. Juni 2012 auf meine erste Fahrradtour. hier mein Weg

21. Juni 2012 heut hab ich mich in den Zug gesetzt von Athy nach Dublin, Silke wie machst Du das nur jeden Tag diese weite Strecke ! es gibt kostenlos Wifi im Zug, was natürlich absolut traumhaft ist für mich. Das Nationalmuseum in Dublin ist zu empfehlen um sich ein grobes Bild zu machen. Es gab viele Kostüme, vor allem Armeekostüme zu bewundern, Marion, ich hab ein paar Fotos gemacht. Da es keinen Eintritt kostet stört es auch nicht, dass manche Ausstellungsstücke scheinbar wild zusammen gewürfelt in den Fenstern liegen. Dublin ist ne schöne Stadt, 17 Uhr hab ich Silke abgeholt von der Arbeit und wir sind nach Hause gefahren. -Regen.

Da ich mir viel Zeit für Irland genommen habe, gehe ich die Tage recht entspannt an. Verbringe gern die Zeit im schönen heimeligen Haus von Shane und Silke mit lesen oder Nichtstun.

23. Juni Silke hat mich in Ihr Auto gesetzt und mir die Umgebung gezeigt. Bei Portlaoise in der Nähe steht ein alter Kasten, Rock of Dunamaise, eine alte Burgruine vom 10-17. (?) Jahrhundert. davon stehen hier etliche herum, das war aber ein besonders schönes Exemplar muss ich sagen.

Silke ist eine gute Reiseführerin, hat mir einen geheimen Marktplatz der Iren gezeigt, dort konnte ich Fleischwaren und andere Lebensmittel der Einheimischen käuflich erwerben. Silke brauchte ein paar geheime Ingredienzienfür Ihr Getränk das sie heut Abend servieren wollte, – waren bei Aldi.

Am Abend bin ich auf eine „Henn-Party“ eingeladen. Eigentlich eine Junggesellinnen-Abschiedsparty. Ex Arbeitskolleginnen von Silke waren versammelt. Eine recht lustige Gruppe die mich sehr herzlich aufgenommen hat in Ihrer Reihe. Bis auf eine kleine verbitterte blonde Rosine, die mich in irgendeiner Form als Konkurrenz angesehen hat.

Wir haben, wie man es hier anscheinend pflegt wilde Saufspiele absolviert und von Papptellern Unmengen Fleisch verzehrt, welches vom Grill draußen kam. Ich habe mich sehr schnell in der Gruppe angepasst und konnte beeindrucken. Die meisten konnten Deutsch, weil entweder aus Deutschland (die Rosine z.B.) oder der Schweiz (die Gastgeberin). Sind anschließend in nen Pub und haben uns richtig gut amüsiert. Ich habe entdeckt, dass ich auf Helium wunderbar singen kann. finde die gelbe Rosine!

Von links nach rechts: ich; Silke; die Schweizer Partytgeberin; die Rosine; die drei absolut witzigen Irinnen darunter Therese und Liz;unten mit Dame-Edna Brille: ne Berlinerin und aussen rechts unser deutscher Grillmeister mit Waschbrettbauch-schürze.

24. Juni 2012 Tot gewesen bis zum Frühstück. Anschließend haben wir die Eltern von Shane besucht, ein nettes Häuschen im Grünen (wo denn sonst). Sie haben ein Moor Grundstück dort waren wir und haben nach den Torfblöcken geschaut. es wachsen hier Fleischfressende Pflanzen wie der Sonnentau. Die Einheimischen sind sauer, weil die EU ihnen verbieten möchte Torf abzubauen. Was ich nur befürworten kann. Sie schälen den Torf ab der Jahrtausende gewachsen ist, und so schnell nicht nachwächst, (30 cm wachsen in 1000 Jahren) damit zerstören sie ein besonders komplexes Ökosystem. Um es als Brennstoff durch den Kamin. zu jagen. Natürlich kann man auch die Einheimischen verstehen, Torf gibts hier wirklich genug. Leider sehen sie natürlich nicht, dass es sich dabei um ein lokales Ökosystem handelt welches in Mitteleuropa schon fast ausgerottet ist und daher hier auf jeden Fall geschützt gehört.

Hab heut im Golf spielen gewonnen gegen eine 5 Jährige YESSSSSSSS!!!! Der hab ichs gezeigt yippiiiiieeeeh.

26. Juni 2012

Silke hat sich frei genommen, haben uns ins Auto gesetzt und sind nach Newbridge. Unterwegs habe ich am Drehort von Braveheart, einem nichtssagenden Hügel bei Portlaoise einen Baum bepinkelt, sind am Reitpferdegehöfft Irish national Stud versucht ein paar reiche Saudis zu erblicken die dort Ihre Pferde haben. Hab mir mal das Silbermuseum angesehen in Kildare. Sie haben eine große Sammlung an Klamotten von Prominenten ausgestellt. Die Wunderlampe von Jeannie steht hier aus und Klamotten von Barbara Streisand, Audrey Hepburne, Marrilyn Monroe, Jackson five, den Beatles und so. museum kildare Nett.

Wie Du sicher weißt kommt man über die Slieve bloom Mountains direkt zum Schloßhotel bei Kinnitty. Das ist ein ziemlich beeindruckender Kasten. Hier verlasse ich gerade das Schloss nachdem ich mir einen Kaffe gegönnt habe mit meiner Silke.

Hey aber das Beste vom Tag kommt erst noch. Sind zu einer Tante von Shane gefahren, die Leute hier wohnen recht Ländlich mit viel Ackerfläche und alle Häuser sind ebenerdig, höchstens mit zweiter Etage. Diese Frau baut ihr Gemüse selbst an, haben dort Eier gesammelt bekommen, grüne Hühnereier und Enteneier. Dazu Salate und Rüben gerupft und nach Hause geschleppt. Endlich gabs mal wieder Gemüse. Lecker mit Putenstreifen ;-P

30. Juni 2012

Heut bin ich in Dublin, hatte mich in den Zug gesetzt und bin aus dem verschlafenen Athy ausgerissen, wo ich mich die letzten Tage nur faul der Gastfreundschaft des Hauses Shane und Silke hingegeben hatte.

ich wohne jetzt im Times Hostel Dublin etwas vergünstigt, weil ich den Besitzer kenne. War Freitag Abend aus gewesen, war aber langweilig, weil ich keine Lust hatte eigentlich auf Leute, hab ich schnell beschlossen heim zu gehen. Kennst Du das? du gehst aus, willst aber gar nicht. In einer Gruppe gibt es Katalysatoren die dich über den toten Punkt bringen und es schließlich umschlägt auf -Lustig. Die haben mir leider gefehlt. Freunde wo seid ihr?

Samstag war dann der Gay Pride Umzug hier in Dublin. Ich hatte mich auf Couchsurfing angemeldet, dort gibt es auch Leute die Treffen organisieren. Ich habe mich der einen angeschlossen, Gaypride besuchen und Couchsurfing repräsentieren. Dachte cool, vielleicht bekomme ich ja Kontakt zu Einheimischen.
Schließlich haben sich 5- endlich 10 Leute zusammen gefunden, haben uns an einer Uni getroffen, tolles Gebäude im Übrigen, ein Typ mit nem Couchsurfing Banner und ner Regenbogenfahne pickte die Leute zusammen und wir haben uns alle kennen gelernt, einer aus Bremen, ein Berliner der hier lebt, eine Polin, eine Russin, eine Venezolanerin, ein Spanier und eine aus der Kanarischen Inseln, eine von Malta, ein Engländer, dann unser Organisator der Ire. und ich.
Keiner kannte keinen, schnell haben sich Grüppchen gebildet die sich immer wieder neu gruppiert haben. ich fand es ein wenig zu viel, dass sie sich mit Regenbogenfahnen geschmückt und geschminkt haben. >;Augenroll , Gesicht verzieh , weg guck,fremdschäm<;
Unser Organisator, Chris war ein toller Guide. Er hat immer dafür gesorgt, dass alle zusammen blieben, seine Schäfchen sich nicht verliefen.
Die Parade war nett, es war sehr politisch, denn in Irland kämpfen sie noch richtig um die Rechte der Schwulen und Lesben und Transgender. Es war sehr ursprünglich, man konnte noch Bewunderung ernten, wenn man bunte Haare trug, die paar aufgetransten wurden hunderte mal fotografiert, obwohl sie wirklich Scheisse ausgesehen haben. Eine Frau hatte einen Mann an der Leine, das hatten viele noch nie gesehen, auch als ich erklärte, was die braune Regenbogenfahne zu bedeuten hat mit der Bärentatze drauf und was „Bären“ sind, waren manche entsetzt. dass es eine Szene für Dicke und Haarige Schwule gibt. Es war sehr ursprünglich wie vor 10 Jahren in Deutschland. ich muss sagen, dass ich mich dabei erwischt habe, es Langweilig zu finden, weil nichts das überragte, was ich schon kannte.
Aber als mir das klar wurde, habe ich mich besonnen, es doch mal anders zu betrachten. Mehr Openminded wir sind mit der Parade mitgelaufen. Es war ne kurze Strecke, vielleicht 5 Wägen, ca. 10.000 Menschen, wenn es hoch kommt. irgendwann wurde man durch mehrere Schleusen gelenkt wo die Taschen durchsucht wurden, alle Alkoholika und Flaschen wurden einem abgenommen, es waren wenig Flaschen und Bierdosen dabei. ich hatte auch nichts bei mir. Die Leute haben recht ausgelassen gefeiert, trotz Regen war es verhältnismäßig gut besucht. Es gab nur eine Bühne und außen rum Fressstände.
als alles vorbei war, haben wir uns aufgelöst und verabredet für den Abend. Ich bin mit der Venezolanerin und der Polin gegangen, haben ne sehr weite Tour gelaufen mit einigen Sehenswürdigkeiten. Die haben ein Denkmal das ist ne dünne Nadel The Spire die ewig in den Himmel ragt. fand ich ganz witzig, es gibt ein Foto wo meine Ohren von hinten beleuchtet werden und damit glühen. Auch ein Neubaugebiet am Hafen ist spektakulär. wir sind mit Ihr zu sich nach Hause gelaufen, haben auf sie gewartet bis sie sich umgezogen hat und dabei die Miezekatze die sie hat gestreichelt, eine dreifarbige, echt goldige kleine Katze.
Sind anschließend in einen kleinen Pub, The Bernard-Shaw war ein gutes Stück zu laufen, aber die ganze Zeit haben wir uns super verstanden und viel geplaudert. In dem Pub haben wir uns wieder mit den anderen getroffen und endlich auch mal was Alkoholisches getrunken. Es hat mich beeindruckt, wie gut sich jeder mit jedem verstanden hat. Aber das Beste war, dass die alle so weit waren in ihrem Verständnis für Gleichberechtigung und Toleranz, dass es nicht nur keine Rolle spielte, welche Gesinnung, Veranlagung, Rasse oder Land Du angehörst, sondern, dass das nicht mal mehr Thema war. Schließlich war ich der Einzige Gleichgeschlechtlich orientierte in der Gruppe gewesen. Die Jungs und Mädels die sich mit Regenbogen geschmückt haben, taten das nur, weil sie fanden, dass Hetero auch ein Teil des Regenbogens ist. Ohne es vorher abgesprochen zu haben. Nach dem Pub sind wir dann noch in nen Gay Pub gegangen. War nicht meine Idee. Auf dem Weg vom Bier weg tragen bin ich bei ner kleinen schwulen Gruppe hängen geblieben, während dem quatschen über Berlin, Dublin und weiteres Blabla ist ne Frau, Modell Holzfällerin, 1,6 Meter hoch und breit, die einzige Taille die sie hatte war die zwischen Schulter und Kopf, betrunken wie 10 Seemänner, auf die Fresse gefallen. Stufe in ihrem Suff übersehen und hat sich hernieder gelegt. Die schwule Gruppe hat gröhlend gelacht und sie nur gemustert. Sie ist von selbst aufgestanden und hat sich verschämt getrollt. Ich war eingekeilt auf der anderen Seite des Tresens. Aber um sie herum standen gaffende grölende Schwule und haben sie ausgelacht. Der Schreck und die Scham hing ihr noch im versoffenen Gesicht. Ich glaube, dass meine Hetero Gruppe anders reagiert hätte. Mit dem Typ aus Bremen hab ich mich unterhalten, er wollte meine Meinung über die BühnenProgramm leitenden Transe wissen, welche die politische Rede gehalten hat, die ich eigentlich ganz gut fand.
Er erzählte, dass er sich bei der Rede ein wenig diskriminiert gefühlt hat, weil nur von Kampf und Forderungen von Gays gesprochen wurde, er als Hetero nicht einmal begrüßt wurde in der Ansprache, sondern nur Gays und Transgender. Die Seite hatte ich gar nicht betrachtet und hat mir gezeigt, wie weit die aufgeklärte Generation nach mir schon ist. Alles in allem war das ein schöner Tag mit sehr netten Leuten, mit Einstellungen wo sich der Rest der Welt eine große Scheibe abschneiden könnte. Aufgeklärte, junge, sozial voll ausgereifte Menschen. Die ganz selbstverständlich respektvoll miteinander, mit sich und der Umwelt umgehen. Keine Berührungsängste haben aber trotzdem nicht naiv sind.
Es war ein schöner Tag und ein sehr netter Abend. Aber eisig kalt zwischenzeitlich. Ich als Gentleman habe meine Jacke meist einem der Mädchen gegeben, weil die noch dünner angezogen waren als ich.
Gestern hab ich mich im Park auf die Wiese gelegt und mir einen Sonnenbrand im Gesicht zugelegt. meine Lippe ist auch ausgetrocknet, hätte vielleicht an Lippenpflege und After Sun denken müssen beim packen in Deutschland. Aber man kann ja nicht an alles denken.
2.-4. Juli 2012
Ab dem zweiten oder dritten Sehen fängt man schließlich an sich zu unterhalten mit den Leuten im Hostel. Da ich nur noch in der Küche und dem Gemeinschaftsraum hocke, sprechen mich die Leute direkt an, warum ich immer noch am selben Platz sitze. Well I´m not in a hurry, today is my lazy day… als ich am Abend immer noch dort saß haben sich schließlich Porsia, die kleine Schwarze Amerikanerin, Jennifer die Kanadierin, Kamil der Pole und Jonathan ein Israeli auf dem Weg zurück nach New York zu mir gesetzt und mich verwickelt in Spaß und Gespräch. Als Ältester in der Gruppe war ich schnell der Papa, Porsia wurde von allen nur noch Mama Porschia genannt. Wir hatten viel Spaß mit Nonsens und sind schließlich in nen Pub um ein paar Pint Guiness zu trinken. Der Israeli war noch nie in nem Pub sagte er. Zweimal bei Pamplona mit den Stieren gerannt, und auf die Hörner genommen, aber noch nie in nem Pub… Es lief überall Life Musik. In einem Pub torkelte eine Horde Inder im Takt der sehr guten Musikperformance der Life Band und bewarf sie mit 10 Euro Scheinen. Bis sie heraus gebeten wurden.
Pfui ich muss ja morgen früh raus, fahre nach Galway weiter, an die Westküste.
4.Juli 2012
Galway ist ein schönes kleines Städtchen mit 75.500 Einwohnern. Der Bus von Dublin nach Galway hat mich nur 10 € gekostet, hin und Zurück sogar nur 16 €. Busse hier sind recht komfortabel, sogar mit WiFi kostenlos. Hab den Service jedoch nicht genutzt, musste schlafen. Momentan ist hier der Volvo Oceanrace, Segelturn einmal um Irland und das wird hier gefeiert. Die Stadt ist voll mit Menschen. die Straßen gespickt mit Gauklern und Sängern, Akrobaten und Pantomimen.

Diese Gegend ist berühmt für ihre Miesmuscheln und Austern habe ich gehört, deswegen hatte ich heute Miesmuscheln in meinem Einkaufskorb. Da ich alleine bin und viel Zeit habe zelebriere ich meine Speisen recht fürstlich. Es gab Spaghetti mit Miesmuscheln die ich vorher in Weißwein gekocht habe. Dazu den Weißwein und nen Salat. Alkohol ist recht teuer, bedingt durch die hohen Steuern die sie darauf erheben. Während meinem Schmaus kam zufällig der Besitzer des Hostels vorbei, Ich war kurz davor mich über mich zu ärgern, dass ich den ganzen Tag nur faul herum gelungert bin im Hostel, doch hatte auch das sein Gutes. Ich habe den Chef erkannt an seinem schnellen Schritt und seinem prüfenden Blick und natürlich, dass immer eine Satelittengruppe von Mitarbeitern um ihn kreiste um seine Kritik zu empfangen. Hab ihn natürlich sofort angesprochen und ins Gespräch verwickelt. Da durch den Volvo Race alles ausgebucht ist in den nächsten zwei Tagen, er sich aber Gastfreundlich zeigen wollte, hat er mich in sein zweites Haus in Connemara, nördlich von Gallway eingeladen. Die Fahrt hat er mir geraten sollte ich mit einer Tour machen, diese kostet mit 15 € Hin und zurück weniger als der lokale Bus und man sieht einiges von der Umgebung mit vielen Zwischenstopps für Fotos und Begehungen von Sehenswürdigkeiten. Da die Ein-Tages-Tour dann am Abend zurück geht soll ich einfach in der Nähe von Connemara beim Hostel aussteigen und mit der Selben Tour an einem anderen Tag zurück fahren. Der Tipp ist Goldwert wird sich noch heraus stellen in Irland.

Am Abend war ich kurz in der Stadt, ein Feuerwerk wurde gezündet, überall gab es Fressstände.

6. Juli 2012 die Bustour begann gegen 10 Uhr, erster Stop: Ross Errilly Abbey eine Ruine aus dem 14. Jahrhundert. Die Einheimischen begraben ihre Toten gerne in dem Boden der Ruinen. Daher stolpert man über viele Grabsteine in der Gegend. Als nächstes kamen wir an den sehr idyllischen Ort namens Cong Village. Hier wurde der Film Quiet Man gedreht und das ganze Dorf wirbt immer noch mit dem alten Schinken aus 1952. John Wayne und Maureen O´Hara sind überall auf Plakaten zu sehen oder als Schlüsselanhänger käuflich. Von dort gings über tolle Seenlandschaften, Mooren, Äckern und Wälder an einen Fjord. Den einzigen Fjord von Irland. Dort werden unter anderem Muscheln gezüchtet. Hier hat mich der Fahrer heraus gelassen. Einen Km den Weg runter, am Kletterpark vorbei, rechts halten, plötzlich bist Du im Sleepzone Connemara. Die Hausherrin Farida, eine geschäftige Französin, hat mich mit ihrer herzlichen Art sehr nett aufgenommen, wir waren sofort eine Wellenlänge. Die Anlage liegt sehr abseits. Weit und breit nichts als Grün. Grün mit Meerblick.

Zum Glück war ich in Gallway einkaufen bevor ich los gefahren bin. Hab Reis , Bohnen, Nudeln und paar Konserven dabei. So ist mein Abendessen sicher. Hab mir ein Fahrrad geschnappt und bin auf meine erste Tour ins Umland.

Bin in Richtung Scuba Dive Scool gefahren, zur Tauchschule. Dort hatte die Ebbe mehrere Muschelbanken frei geräumt, ich konnte Algen und Miesmuscheln knabbern. Bei der Weiterfahrt erreichte ich Letterfrack ein kleines nettes Örtchen und später Kylemore Abbey ein schickes Schloss das nun ein Kloster ist. Mitchell Henry ließ es für seine sehr geliebte Frau Margaret bauen, Der Bau dauerte 4 Jahre nur. Tragischer Weise verstarb die Frau drei Jahre nach Fertigstellung des Baus an einem Fieber in Ägypten. Henry liebte seine Frau so sehr, dass er ihr ein Mausoleum bauen ließ, anschließend eine Kirche darüber setzte. Ein sehr schmuckes Ding im Neugotischen Stil. Die morbiden Wasserspeier und Drachenköpfe die für diese Epoche üblich waren ließ er weg. Stattdessen schmücken Blumen und Engelreliefs das Gebäude und verleihen dem ganzen einen sehr femininen Touch.

Morgen seien alle Betten ausgebucht im Hostel. Ich könne aber trotzdem bleiben meinte die Leitung des Hostels, wenn es mir nichts ausmacht als Teil der Hostelfamilie behandelt zu werden und umzusiedeln, wenn zahlende Gäste kommen. Cool fand ich.

7. Juli 2012

Beim Frühstück Anika und Jeremias kennen gelernt, sie hatten keine Pläne für den Tag, ich habe sie eingeladen auf eine Fahrradtour. Diesmal geht’s in den Norden. Über Leenane – Glennagevlagh am Fjord entlang. Wahnsinnsaussicht auf den Fjord, plötzlich stehst Du vor einem Wasserfall wild bewachsen mit Frauenschuh, wilden Orchideen und Fuchsienbüschen und gleich darauf im Wald (Delphi), einen km weiter fährst Du an Hochmooren voll Sumpf und Fleischfressenden Pflanzen entlang. Dann kommt, gesäumt von kargen Berglandschaften ein Bergsee mit kristallklarem Wasser -Und plötzlich noch einer! (Doo Lough & Glenkeen) weit und breit kein Haus, keine Zivilisation keine Menschenseele. Sind dann irgendwann nach Woodfield abgebogen und als hätten wir nicht schon genug Impressionen, eröffnet sich unvorhergesehen vor Deinen Augen majestätisch der Atlantische Ozean. Wellen knabbern am kilometerlangen und ewig breiten Sandstrand und küssen zögerlich den feinen weißen Sand. Der Strand und das Meer sind sauber, keine PET Flaschen oder Treibmüll stört die Idylle. Dumm nur, dass wir die 40 km auch wieder zurück fahren müssen. Der Arsch tut weh, die Beine zittern im Kampf gegen den ständigen Gegenwind. Der Regen setzt ein und nach 80 km interessiert niemanden mehr die Vegetation oder die Landschaft.

Da ja alle Betten ausgebucht waren, bekam ich ein Schlaflager im Mitarbeiter-Besprechungsraum. Provisorisch aber komfortabel auf einer Matratze mit Schlafsack neben dem Personal; als Freund und nicht als Gast. Morgen habe ich wieder ein Bett im Dormitory.

8. Juli 2012 Sonntag es regnet den ganzen Tag. Heute nutze ich den Tag um diesen Blog zu schreiben. Morgen wird sich heraus stellen, dass ich den ganzenich Esel Scheiß umsonst geschrieben habe, die vielen Bildchen und Karten umsonst erstellt und gebastelt habe. Denn morgen werde ich fest stellen, dass ich vergessen hatte zu speichern. Somit hab ich den ganzen Wust erneut getippt und erstellt…iiiiiaaaaaaahhh

Am Abend hat Farida eingeladen in die „Stadt“ zu gehen, paar Pints zischen.

Jeremias, ich und ein Belgier haben uns an Farida gehängt und sind ins Örtchen gefahren. Eine Kreuzung, zwei Pubs, drei Parkplätze, sonst nichts. Der gemeine Eingeborene ist von Haus aus Neugierig und Gastfreundlich. hatten auf Anhieb Spaß in den Gesprächen. Als wir anschließend, recht angeheitert die Hostelküche belagert und uns ein sehr üppiges Mitternachtssnack gezaubert haben, habe ich beschlossen morgen weiter zu ziehen.

9.Juli 2012 Da Anika und Jeremias mit dem gleichen Tourbus reisen wollten, haben wir uns gemeinsam an den Straßenrand gestellt um auf den Bus zu warten. Ich hatte das Tourprogramm schon selbständig mit dem Rad abgegrast und nicht erneut das Kylemore Abbey besucht. Wir haben uns um die Weiterfahrt in einem anderen Bus gekümmert. Es ist wunderbar wie hilfsbereit und gleichzeitig unkompliziert die Iren sind.

Zurück in Galway habe ich mich wieder ins gleiche Hostel eingecheckt. Wenn Du online über die Buchungsseite Hostelworld.com buchst, kommst Du billiger weg, als direkt am Schalter des Hostels erfuhr ich und habe mir ein Bett für 9 Euro statt 15 € online über das WIFI des Hostels gebucht. Versteh das mal einer…
Zur Feier des Tages sind wir essen gegangen. In eines der bekannten Restaurants der Stadt. Es gab fettig frittierten Fisch und knatschige Pommes mit Essig. Dazu einen mit Klarsichtfolie abgedeckten Vorspeisenteller mit Lachs und zwei faltige Miesmuscheln nach dem Vorbild der Ikea Kantine. Die kulinarischen Künste sind hier vergleichbar mit dem Wetter. Beschissen – aber keiner stört sich daran.

10. Juli 2012. Heute geht’s von Galway zu den Cliffs of Moher. Da Sleepzone auch dort ein Hostel haben soll und ich mit den Leuten hier sehr gut ausgekommen bin, habe ich mich entschieden gleich zu buchen. Wieder habe ich eine Bus-Tour gebucht. Mit 15 € kommt man sonst nicht bis nach Dooline und zurück. Das Wetter ist kalt. Unser erster Halt das Dunguaire Castle Kinvara steht seit dem 16. Jahrhundert einsam auf dem Watt. Anschließend besuchten wir das Corcomroe Abbey und einen Prähistorischer Fort, den Ballyalban Fair Fort. Da haben vor tausenden von Jahren die Menschen zwei große Erdwälle um ihr Lager aufgehäuft um sich vor Angreifern zu schützen. Ich habe nur einen grünen Wall gesehen mit Bäumen drauf. Vergleichbar mit dem Hochwasserwall am Rhein. Nur kleiner. Heute sollen dort Feen und Gnome hausen. Ich denke, dass diesen Part findige Tourismusexperten dazu gedichtet haben, damit wenigstens ein paar Touristen die Fotoapparate zücken. Spannender fand ich das Gleninsheen Wedge Tomb errichtet 2.500 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Oder das 5.800 Jahre alte Poulnabrone Dolmen das inmitten eines Steinigen Ackers steht. Anschließend besuchten wir noch Kilfenora mit seinem Highcross. Wie gewohnt wurde ich am Straßenrand raus gelassen, diesmal direkt vor den Toren des Sleepzone bei Lisdoonvarna/ Rathbaun.

Bin gleich auf Erkundungstour gegangen. Ich habe mich besonnen, dass ich ja noch ein geheimes Fortbewegungsmittel bei mir habe und es gleich mal ausprobiert. Daumen raus- und in die Luft. – Es funktioniert noch. Der Daumen hat gleich einen Wagen angehalten, bin die 8 km zum Hafen mitgefahren mich derweil mit dem Maler über seine Arbeit und als er erfuhr, dass ich aus Deutschland komme, über Angela Merkel unterhalten. Am Hafen von Dooline musste ich feststellen, dass es besser gewesen wäre, wenn ich direkt am Hafen in eines der Hostels eingecheckt hätte. Nicht nur, weil die Cliffs of Moher von hier besser zu erreichen sind, auch weil es hier mehr Leben gibt. Dazu kommt man von hier direkt auf die Aran Inseln . Ein Fahrrad lässt sich hier für 7 und 10 € pro Tag mieten, Hostels kosten ca 15 € im Dorm/ Mehrbettzimmer. Auf der Rückfahrt hat mir mein magischer Daumen den Wagen eines Seemannes angehalten, das roch man gleich am Aroma der Fracht. Auch diesmal war die Politik von Angela Merkel das Thema. Im Hostel bin ich dem Besitzer begegnet der mich nach Connemara eingeladen hatte. Für denAbend war ein Pub Besuch geplant. Ich fühlte mich nicht gut und hab mich fürs Bett entschieden.

11.Juli 2012. Hab mir von Carol der Hausherrin des Hostels ihr Rad geliehen. will mir die Cliffs ansehen und mir ne Fähre auf die Insel nehmen. Carol empfahl mir die Inis Mor Insel. die größte der drei Inseln. Die Fahrt mit dem Rad war ene Tortur. Bin zum Cliff hoch, hab das Rad irgendwann abgestellt und bin weiter gelaufen. Tolle Aussicht und gigantische Klippen. Da ich mich Kraftlos fühle, bin ich umgedreht und zum Hafen gegangen. Mein Ticket für die Fähre bezahlt das Carol für mich gebucht hatte und kurz gefreut, dass ich mit 20 statt 30 € recht günstig berechnet wurde dank Carol.

Ich reise mit dem Rad auf die Insel. Auf der Insel bin ich schnurstracks zum Mainistir House Hostel. Joel der Hostelbesitzer ist ein Franzose und sehr nett. Ich habe Fieber und Gliederschmerzen, bin gleich ins Bett gefallen. Am Abend kurz raus um mir heißes Wasser zu suchen für eine Tütensuppe. Joel bemerkte meinen Zustand, schickte mich zurück auf mein Zimmer und brachte mir eine Linsensuppe aus der Küche. Den folgenden Tag verbrachte ich furchtbar geschwächt, zitternd mit Fieber im Bett. Joel brachte oder schickte mir Frühstücks- Mittag- und Abendessen Grüße aus der Küche. Dazu regelmäßig Tees und Vitamine. Da ich nur eine Nacht gebucht hatte, rief er im anderen Hostel an um Bescheid zu geben, dass ich das Fahrrad länger behalten muss und kümmerte sich um die Umbuchung der Fähre.

13. Juli 2012. heut gehts etwas besser, noch schwach aber nur noch leichtes Fieber. Will auschecken und zurück aufs Festland.Joel weigert sich die zweite Nacht und das Esen zu berechnen. Ich soll gefälligst wieder kommen, wenn ich Fit bin. Dann dürfte ich auch zahlen. Hab mich nach der Verabschiedung aufs Rad gesetzt und in Richtung des berühmten Forts auf dem Cliff gefahren. Scheiß- Pedal ist locker und fällt ständig ab. Hab das Fahrrad schließlich irgendwo an eine Mauer gelehnt und bin gelaufen. Über Stock und Stein und kleine mit hohen Steinmauern umringte Parzellen. Die es galt zu durchqueren. Irgendwo in den Mauern sind entweder Stufen eingearbeitet oder Schlitze wi man durch schlüpfen kann. Dünn genug, dass kein Schaf durch geht. Die ganze Insel besteht nur aus diesen Wällen und Mauern, wie Waben hängen sie zusammen. Zusammen gehalten durch die Schwerkraft, gestapelt ohne Zement halten sie überraschend gut zusammen. Der gesamte Boden besteht aus hartem nacktem Fels, keine Erde. es sei denn sie wird künstlich aufgebracht. Damals und vereinzelt auch heute füllen die Einheimischen diese Parzellen Schichtweise mit gesammelten Moosen, Meeresalgen und Sand. Mit Hilfe des Regens wird das Salz heraus gewaschen und nach einem einjährigen Verrottungsprozess ist genug Mutterboden gebildet um Kartoffeln oder Heu fürs Vieh wachsen zu lassen. Dies muss allerdings jährlich wiederholt werden, da sich die Erde schnell aufbraucht.
Angefangen von Meereshöhe ging ich immer höher den Berg rauf. Ein Paradies für Klippenspringer. Jedoch bieten sich die ungesicherten Felsvorsprünge auch wunderbar an für Suizidtourismus. Hab irgendwann das Fort erreicht. Auch dieser prähistorische Steintempel ist aus losen Steinen zusammen gepuzzelt und steht meterhoch seit Jahrhunderten auf der Klippe. Surreal und irgendwie energetisch.
Da ich die letzte Fähre erwischen wollte und das Rad mit dem Pedal zicken macht, habe ich mich entschlossen rechtzeitig zurück zum Hafen zu fahren. Aber WO IST DAS FAHRRAD! In meinem Fieber irgendwo an einer Mauer abgestellt! und mir den Weg aus dem Labyrinth nicht gemerkt stürzte ich Schließlich habe ich es schweißgebadet gefunden und bin zum Hafen geeilt. Dort habe ich das Pedal reparieren lassen und nach nem Guinness das ich mir redlich verdient hatte rechtzeitig auf die Fähre zurück geschafft.
Und nun noch paar Bilder vom Kliff und dem natürlichen rechteckigen Pool der einfach so im Fels klafft.
Hier findet nächste Woche das Red Bull Cliffjumper Tournier statt.

Wieder zurück auf dem Festland hab ich mich auf den Weg zum Hostel gemacht. Werde mich heute weiter ausruhen, morgen gehts zurück nach Galway und Dublin.

14. Juli 2012 In Galway direkt zum Citylink Bus und ab nach Dublin für 10, 50 €. Am Houston Bahnhof in Dublin erreichte ich auch gleich den Zug nach Newbridge und ab zu Silke. Hab mir vorgenommen ein paar Tage locker zu machen, denn dann gehts in den Norden von Irland, ins Königreich Groß Britannien.
20. Juli 2012 Da das Wetter schlecht war habe ich zu Hause verbracht und nur ab und an einen Ausflug in die Natur gewagt. Heut fahr ich jedoch mit Silke nach Dublin. Will von dort den Bus nach Belfast nehmen.
Auf der Suche nach dem Busbahnhof bin ich am Paddys Hostel Dublin vorbei gekommen. Da ich die kommende Nacht im Paddys Hostel in Belfast gebucht habe, dachte ich, bekomme ich sicher einen Tipp wie ich am Besten und günstigst dort hin komme. Somit direkt bei Paddys eine weitere Tour gebucht. Tourbus ins Titanic Museum nach Belfast mit paar Zwischenstops unterwegs für 30 €. Linienbus hätte 25 € gekostet- Hin und zurück. Auf dem weg hielten wir an der St. Peters Church, dort kann man dem heiligen St. Peter auch gleich Hallo sagen. Nachdem man ihn gehängt und gerädert und gevierteilt, und sonstwie gemartert hat, wurden seine Einzelteile verstreut. Ein paar der Körperfetzen sind jedoch hier zusammen getragen worden. Sein Schädel ist ausgestellt, der Mann glotzt aus einem Schrein. Sein verledertes Gesicht ist noch gut erhalten, seine Öhrchen sind allerdings etwas zusammen geschrumpelt. Ich habe ihn nicht für euch fotografiert, hab mich nicht getraut ihn zu fragen. Der nächste Stop war wieder ein High Cross. Ich denke so langsam habe ich die meisten hier abgehakt.
In Belfast hab ich mich gleich auf die Suche nach dem Hostel gemacht. Es ist etwas herunter gekommen, jedoch will ich mich für 8 € die Nacht nicht beschweren. Nett ist das Personal.
Auf meiner Stadtwanderung kam ich an allen hiesigen Sehenswürdigkeiten vorbei, das wichtigste ist das Titanic Museum. Die Titanic selbst war nicht zu sehen. Tragischer Weise scheint das Ding wohl unter gegangen zu sein erfuhr ich mit schrecken..Dafür haben sie aber ein Museum hingestellt das so ähnlich aussieht.
Am Abend habe ich mich auf gemacht auch die Leute von Belfast kennen zu lernen. War aus in einem Club. Die Getränke sind hier günstiger als in der Republik Irland. Dafür das Taxi teurer… Morgen gehts nach Broughshane bei Ballymena. Hier wohnt ein Gastgeber mit dem ich Kontakt aufgenommen habe auf Couchsurfing.com
Bin mal gespannt was das Couchsurfing so ist. hatte ja in Dublin mit der Couchsurfing Gruppe eine nette Erfahrung gemacht. Allerdings habe ich noch nie bei jemandem gewohnt.
Wie sich heraus stellt ist Yak einfach ein netter Typ der Spaß daran hat neue Leute kennen zu lernen. Nach einem kleinen Snack sind wir gemeinsam zum Giants Causeway gefahren.
Nicht umsonst ist dieses Gebit als UNESCO Weltnaturerbe geführt. muss man gesehen haben. die Gegend ist gepflastert mit Sechseckigen Basaltsäulen die natürlich entstanden sind.
Auf dem Rückweg kamen wir an einer alten Ruine vorbei. Dunseverick dieses Gebäude steht seit 1000 Jahren an einem Felskliff. Irgendwann, vor langer langer Zeit, der Hausherr war zu Hause und wunderte sich, warum sein Sandwich oder die heiß ersehnte kalte Cola die er eben bestellt hatte noch nicht gebracht wurde er mit Schrecken feststellen musste, dass die Küche mitsamt dem Inventar, den Köchen und den Mägden den Räumen darüber und den Geranien auf dem Balkon ins Meer gestürzt ist. Das ist sicher Ärgerlich, wenn so etwas passiert.
22. Juli 2012. Sonntag. Hab sehr gut geschlafen und zum Frühstück einen sehr leckeren Kaffe bekommen. Yak wollte auf den St. Georges Markt in Belfast. Ein Feinschmeckermarkt in Belfast. Hab rote Zwiebel-Chuttney und ein Eierlikör Aufstrich gekauft. von dort sind wir ans Parliament Building Stormont für diese kleine Stadt recht erhabenes Gebäude. Letzte Woche war die Queen hier zu Besuch. Im Garten stehen diese Pflänzchen. Über einen Abstecher am Carrickfergus wo wir von einer Blaskapelle bepfröötet wurden sind wir die Nordküste entlang gefahren. Wahnsinnsstrände und Küsten hat dieses Land. von der Küste aus hatte man einen super Blick nach Schottland. Auf der Fahrt habe ich mich beschwert, dass die in Irland keine Wälder hätten, habe von unserem Schwarzwald geschwärmt, keine 10 Minuten später waren wir am Glenariff Forest Park ein wunderschöner Wasserfall bewachsen mit Farnen und Flechten zwischen alten Tannen und einem Gut gewachsenem Mischwald.
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From → Europa

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